Bezirks-Jägergruppe Altona Blankenese Bild: Michael Ochsenkühn / pixelio.de J. Vinnen (Rehbock)
        Bezirks-Jägergruppe        Altona Blankenese      Bild: Michael Ochsenkühn  / pixelio.deJ. Vinnen (Rehbock)  

Patenschaft für Jagdscheinaspiranten und Jungjäger

 

(Aufgrund der vielen Interessenten ist die Teilnahme am Jungjägerprogramm zur Zeit auf die Mitglieder unserer Jägergruppe beschränkt. Mitglied werden kann man über den Landesjagdverband - bitte sprecht uns bei Interesse an)

 

Unsere Jägergruppe freut sich über neue Mitglieder! Wenn ihr darüber nachdenkt einen Jagdschein zu erwerben, Jagdscheinanwärter seid oder die Jägerprüfung vor kurzem bestanden habt, unterstützen wir Euch bei den ersten Schritten ins Jägerleben mit unserem  Patenschaftsprogramm für Jagdscheinaspiranten und Jungjäger. 

Wir bieten wir Euch die Möglichkeit als Gast mit auf Jagd zu gehen (Jagdbegleitung), die Teilnahme an unseren regelmäßigen Gruppenschießen und natürlich auch die Teilnahme an unseren Gruppenabenden. Viele Mitglieder haben in den letzten Jahren Jagdschulen in Norddeutschland besucht und teilen gern Ihre Erfahrungen. Es macht also Sinn uns schon vor der Buchung eines Jagdscheinkurses anzusprechen.

 

Einige Mitglieder unserer Gruppe sind ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Jagdwaffen oder über berufliche Erfahrung im Bereich des Waffenhandels. Beim Kauf von Waffen oder Ausrüstung stehen diese Experten mit Rat und Tat zur Verfügung.

Wir verfügen in unserer Jägergruppe insgesamt über mehrere hundert Jahre praktische Erfahrung in der Jagd -  eine gute Grundlage für Tipps zur jagdlichen Praxis oder für eine Meinung zu fast allen jagdlichen Themen.

 

Überdies beteiligen sich Jungjäger unserer Gruppe an Öffentlichkeitsaktionen z.B. auch im Rahmen des Vereins Norddeutsche Wildtierrettung e.V.

 

Interesse? Wende Dich an Jörn Vinnen unter gruppenleiter.stellvertreter-at-jaegergruppe-altona-blankenese.de

 

 

Drückjagdsemiar September 2021

Unter der fachkundigen Anleitung von Revierleiter Bernd Westphalen und Schiesstrainer Reinhart Böttger haben wir Anfang September eine sehr gute Einführung zum Thema Drückjagden und dynamisches Schießen mit der Büchse erhalten. Neben praktischen Übungen und wertvollen Hinweisen für die nächste Teilnahme an einer Drückjagd gab es noch wertvollere jagdphilosophische Einsichten aus mehr als 60 Jägerjahren. Eine Wiederholung ist geplant.

Jungjägerteam in MV

Eine weitere Jungjägerreise führte uns Ende August 2021 nach Mecklenburg-Vorpommern. Leider war die Reise nicht vom Wetter begünstigt. Trotzdem hatten wir eine sehr gute Zeit in herrlicher Landschaft an der Mildenitz. Schlussendlich kam auch noch ein Rehbock zur Strecke. Neben den Jagderlebnissen konnten wir eine Runde auf der sehr schönen Schießanlage in Kargow schießen und eine herrliche Wanderung im Mildenitz Durchbruchtal machen.

 

Elm-Experience 2021

Die ersten beiden Augustwochenenden standen für sechs Jungjäger unserer Gruppe im Zeichen der Blattjagd auf Rehböcke. Dazu durften wir im herrlich dichten Grün des Elms weidwerken. Eine sehr schöne Unterkunft fanden wir auf Burg Warberg. Das Wetter spielte mit und während wunderbarer Stunden des "Waldbadens" in herrlicher Natur hatten wir spannende Jagderlebnisse, es kamen vier Reböcke zur Strecke.

 

Neben den jagdlichen Erlebnissen haben wir uns kulturell bei Besichtigungen des Kaiserdoms in Königslutter, einer geführten Stadtbesichtigung sowie dem Besuch des Forschungsmuseums Schöningen fortgebildet. Vor allem haben uns besser kennen gelernt und sind als Team zusammen gewachsen. Für künftige Aktivitäten steht der Elm ganz oben auf unserer Liste!

Unterwegs in der "grünen Hölle"

Ein gutes Team

Drohnenrettung 2021
Frühschichten für das Jungwild
 
Im Mai 2021 formierte sich aus der Gruppe der Jungjäger unsere Jägergruppe heraus ein Jungwild-Rettungsteam, das seither zahlreiche erfolgreiche Rettungseinsätze begleitet hat. Dabei verfügt unser Mitglied Maz über eine eigene Drohne, es werden und wurden aber auch andere Drohnenpiloten, Jagdpächter, Förster und Landwirte in Hamburg, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt personell unterstützt.
 
Seit Beginn der Mähsaison Mitte Mai sind Mitglieder des Teams quasi täglich ab 4 Uhr morgens unterwegs. Sie konnten zahlreiche Rehkitze, Hasen und Fasanen vor dem Mähtod bewahren.
 
Für uns als Jägerinnen und Jäger ist aktiver Naturschutz und die Übernahme von Verantwortung für Wildtiere selbstverständlich. Dessen ungeachtet sei dieser besonder Einsatz - neben beruflichen und familiären Pflichten- hier besonders herausgestellt.
 
Neben dem wertvollen und befriedigenden Dienst am Wild sind wir alle durch die unmittelbaren und schönen Naturerlebnisse bei den Einsätzen berührt und in unserer Beziehung zum Wild bestärkt. Daneben war es und bleibt es interessant, örtliche Jäger, Förster und Landwirte kennen zu lernen und mit Ihnen gemeinsam für das aktiv zu werden, was uns am Herzen liegt. Euch allen herzlichen Dank für Euren Einsatz & herzlich willkommen für alle, die sich anschließen wollen!
Jörn Vinnen
für die Gruppenleitung der Jägergruppe Altona-Blankenese
 
 

Impressionen vom Jungjägerwochenende     14.-16. August 2020

Bericht: Zerwirken für Jungjäger/innen im Juni 2019

Am meisten lernt man im direkten Kontakt miteinander – das bleibt auch in Zeiten von Internet, Youtube und Whatsapp eine sichere Gewissheit. Und so organisiert Altona-Blankenese schon seit einiger Zeit den Transfer von Wissen und Erfahrung von einer Jägergeneration zur Nächsten. Anfang Juni war „Zerwirken und Aufarbeiten“ dran. Zwei Weidgenossen hatten in den letzten Maitagen Weidmannsheil gehabt und stellten einen reifen Bock und ein Schmalreh zur Verfügung. Manfred Lewerenz, Schlachtermeister mit 50 Jahren Jagderfahrung, steuerte seinen Garten, sein Werkzeug und vor allem seine Kenntnisse im Umgang mit dem Lebensmittel Fleisch bei. 6 Jungjäger und eine Jungjägerin machten sich bei Sonnenschein und Bier über die Stücke her, schlugen sie nach Anleitung aus der Decke und zerwirkten sie ziemlich sachgerecht in die großen Teile. Danach war Manfred Lewerenz an Zug: er zeigte, wie man die Schnitte richtig setzt damit aus einer Keule leckere Steaks für den Grill werden, wie aus dem Träger eines Schmalrehs ein raffinierter Rollbraten wird, präparierte eine andere Keule als Festtagsbraten ( er legt den Knochen fei, entfernt ihn aber nicht – so bleibt’s schön saftig und läßt sich wunderbar aufschneiden!). Dazu jede Menge Tipps und Tricks aus der Schlachterkiste. Sein Geheimtipp: „Eine Wildsauce verlängere ich mit kaltem Kaffee, die Röstaromen verbinden sich harmonisch, der volle Geschmack bleibt erhalten – und es reicht für die doppelte Anzahl von Gästen!“ Bei ihm wird außer Haupt, Decke und Läufen (fast) nichts weggeworfen: was nicht mehr zum Gulasch oder Hackfleisch taugt wandert in den Kochtopf und wird zu Saucenfond. Der wird in Eiswürfelbeutel eingefroren. So hat er ihn immer zur Hand um selbst beim Kurzgebratenem für eine einzelne Person blitzschnell in der Pfanne eine leckere Sauce zu zaubern.

Aber die Jungjäger/innen lernen natürlich noch mehr: sie werden von erfahrenen Altjägern mitgenommen auf Pirschgänge, mit Glück fällt sogar eine Jagdeinladung ab und auf dem Schießstand ist keine Frage zu blöd und kein Schütze zu ungeschickt. Die wichtigste Ressource dabei von beiden Seiten ist das ehrliche Interesse aneinander und an der Sache. Und das alles bewusst nicht in der Form eines starren Kurses, sondern konsequent entlang an den Interessen und Gelegenheiten. So wie im Garten von Manfred Lewerenz.

Bericht: Hirschbrunftexkursion  September 2019

Bei wunderbarem Wetter ging es Mitte September in die Nossenthiner Heide, wo zwei unserer Gruppenmitglieder sowohl einen (ruhigen) Morgenansitz als auch einen Abendansitz mit schreibenden Hirschen genießen durften. Ein Besuch um Wisentpark und ein weiterer Morgenansitz rundeten das Programm ab. Eine Wiederholung ist geplant.

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