Bezirks- / Jägergruppe Altona Blankenese
Bezirks- / Jägergruppe    Altona Blankenese

Herzlich willkommen!

Herzlich willkommen auf der Website der Bezirksgruppe Hamburg-Altona Jägergruppe Altona-Blankenese, Organisationseinheit des Landesjagd- und Naturschutzverband Hamburg


Bezirksgruppenleitung: Bernd Neumann Tel.: +49 040 87 93 28 39+49 040 87 93 28 39
Gruppenleitung: Jörn Vinnen Tel.: 040 46 96 00 14

Aktuell:

Schießtraining im März

Am 23. März ist es wieder soweit: wir beginnen wieder mit unserem regelmäßigen Schießtraining auf dem Schießstand in Garlstorf. Treffpunkt ist um 9.45 Uhr (noch Winterbetrieb!). Geschossen wird bis um 12.00Uhr. Büchse und Flinte stehen auf dem Programm.

 

Das nächste Training ist am 14. April. Dann werden wir uns schwerpunktmäßig mit dem An- und Einschießen unserer Jagdwaffen beschäftigen. Erfahrene  Weidgenossen zeigen, wie das mit einem verträglichen Munitionsverbrauch hin zu bekommen ist.

 Gruppenabend

am Donnerstag, 11.April 2019 um 19.00Uhr

(Gemeindehaus Sülldorfer Kirchenweg 187, 22589 Hamburg, im Jugendcafe Basement)

Das Rehwild

Wildbiologie und Verhalten

mit Dr. Nina Krüger

Rehe sind immer noch die Hauptwildart in Deutschland, es gibt wohl kaum ein Revier, in dem sie nicht vorkommen. Und doch sind sie – wildbiologisch gesehen – voller Geheimnisse. Im Jahresverlauf zeigen sie ein höchst unterschiedliches Verhalten: mal stehen sie zusammen in Sprüngen, dann verhalten sie sich territorial, mal hat man die Böcke im Anblick, dann sind sie wochenlang unsichtbar. Und wieso begegnen uns im Herbst oder im Frühjahr oftmals reife Böcke in Gesellschaft eines Schmalrehs? Und was äsen sie wann – und wo kann man sie dann erwarten? Alles dies hängt mit ihrer Physiologie zusammen, und die wird von vielerlei Faktoren bestimmt: der Länge des Tageslichts, der Temperatur, dem Äsungsangebot…

Die Biologin und passionierte Jägerin Dr. Nina Krüger wird uns auf den derzeitigen Stand der Wildbiologie bringen, dabei die wichtigsten Grundfakten benennen und für manchen vielleicht überraschende Erkenntnisse vermitteln.

 

Interessierte Gäste sind wie immer herzlich willkommen!

Aktionstag Sülldorfer Feldmark

Das Wetter war prächtig, die Leute haben gepasst – was will man mehr von einem Aktionstag in der Sülldorfer Feldmark?! Eingeladen hatte am 16.Februar 2019 der „Verein zum Erhalt der Kulturlandschaft e.V.“ und alle waren gekommen: die Landwirte und die Jäger, die freiwillige Feuerwehr, der Wasserwart des Bezirksamts, (wer noch?). In einer ersten „Lagerunde“ wurde die Aufgaben verteilt: zu sanieren war ein Abschnitt an der Wedeler Au, der Knick dort musste zurückgeschnitten, alte Silageballen sollten entsorgt werden. Alles, damit in der Folge zwei  Brutbiotope für Reptilien in Wassernähe und in gut besonnter Lage geschaffen werden konnten.

 

noch verstellen die Silageballen das künftige Reptilienbiotop

Mit dem Gerät und der Kompetenz der Bauern ging die Arbeit schnell von der Hand: ein Trupp zog mit Traktorunterstützung die alten Rundballen aus dem Gebüsch, entsorgte die Plastikumhüllung in einem bereitgestellten Container und verteilte dann das darin befindliche und inzwischen gut kompostierte Material per Düngerstreuer auf der Wiese. Zwei andere Teams schnitten den wild wuchernden Knick an der Au zurück, bargen alten Stacheldraht, sammelten Unrat und Kunststoffreste ein und schufen so freien Raum zum Anlegen der Biotope. Unter der fachkundigen Anleitung entstanden zwei komfortable „Wohnhäuser in sonniger Lage mit Wasseranschluß“ für Schlangen, Eidechsen und andere Reptilien: dicke Stämme im „Erdgeschoss“ sorgen für ausreichend geschützte Hohlräume, eine Lage dünnerer Äste sorgt für Schutz gegen ungebetene Gäste und die Deckschicht aus Kompostmaterial bewahrt die Wärme und Feuchtigkeit.  Im Frühjahr werden die ersten Bewohner hoffentlich einziehen.

dicke Stämme bilden ein solides Fundament

Gegen Mittag war dank der vielen fleißigen Hände die gröbste Arbeit geschafft.  Und als dann noch eine Gruppe des Rissener Bürgervereins auf ihrer Naturkunde-Tour mit Nabu-Begleitung an der Baustelle Station machte, war auch der Rest bald erledigt und alle konnten sich bei Bier und Bratwurst über ein gelungenes Stück praktischen Naturschutzes freuen.

Ein kleiner, aber nicht minder wichtiger „Nebeneffekt“ der Aktion wurde am Schluß auf der Wiese sichtbar. Dort standen einträchtig beieinander Landwirte und Stadtbürger, die Jägerschaft und der NABU und waren sich einig im Ziel: dem Erhalt der einmaligen Kulturlandschaft in der Sülldorfer Feldmark.

der jagdliche Bautrupp:

Horst Gruba

Ralf Kerfack

Bernd Neumann

(von rechts nach links)

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