Lebensbedrohliche Verletzungen

Verhalten im Notfall:

 

  • Bewahre Ruhe! Kontrolliere zunächst deine eigene Atmung und nehme dir bei starkem Stress zunbächst 10 sec. Zeit, die nächsten 10 Minuten zu planen.
  • Erster Eindruck: Achte auf akute Gefahren für dich und den Verletzten (Täter, Waffen, Steinschlag, auslaufende Kraftstoffe, Hitze, etc.) Schütze dich. Ziehe Einmalhandschuhe an.
  • Wie war der Unfallmechanismus? Anzahl der Verletzten?
  • Rollen im Team: Koordination, Notruf, Einweisung, Rettungsdienst, Arbeit am Verletzten
  • Notruf über 112 abzusetzen:

     

    Ruhig bleiben und die nachfolgenden Angaben machen:

     

    1. Wo ist es passsiert (genaue Adresse/Ort) - siehe Rettungspunkte!

    2. Was ist passiert (kurze Beschreibung)

    3. Wie viele Betroffene

    4. Wer meldet (Name, Rückrufnummer)

    5. Warten auf Rückfragen der Leitstelle (nicht vorher auflegen) 

  • Handle strukturiert nach MARCH

MARCH-SCHEMA

Das MARCH-Schema, auch MARCH-Algorithmus, ist ein unverzichtbares Konzept in der Notfallmedizin und taktischen Medizin. Es hilft polizeilichem und militärischem Personal sowie Ersthelfern, bei schweren Verletzungen in besonderen Bedrohungslagen schnell und strukturiert vorzugehen.

 

Abarbeitung des MARCH-Schemas

 

 

M - Massive Blutungen stoppen

 

A - Kontrolle der Atemwege

 

R - Respiration, Kontrolle des Brustkorbes

 

C - Circulation, Prüfen der getroffenen Maßnahmen zur Blutstillung

 

H - Hypothermie (Unterkühlung) vorbeugen, erkennen

 

 

 

 

 

 

https://vondersaal.de/march/

How to MARCH

Videoerklärungen zu den einzelnen Schritten

M - Massive Blutungen stoppen

Tourniquet, Israli Bandage, Gaze

A - Kontrolle der Atemwege

Stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Wendltubus

R - Respiration

Cheast Seal

C - Circulation

Beckenschlinge

H - Hypothermie

Rettungsdecke, Hiblerpackung

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Bezirksjägergruppe Altona-Blankenese im Landes Jagd- und Naturschutzverband Hamburg e.V.