Jägergruppe Altona Blankenese
Jägergruppe Altona Blankenese

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Herzlich willkommen auf der Website der Bezirksgruppe Hamburg-Altona Jägergruppe Altona-Blankenese, Organisationseinheit des Landesjagd- und Naturschutzverband Hamburg


Bezirksgruppenleitung: Bernd Neumann Tel.: 040 87 93 28 39
Gruppenleitung: Jörn Finnen Tel.: 040 46 96 00 14

Rückschau:

Jäger-Advent in Sülldorf

„ Mit den Jägern können wir Demut lernen - vor einer Welt, die wir nicht zu beherrschen haben, vor einer Schöpfung, die unsere Lebensgrundlage ist - und vor dem Schöpfer, der uns zu Weihnachten ganz nahe kommt.“ Das war das Fazit der Predigt von Pastorin Ada Woldag beim Jäger-Gottesdienst am 1. Advent in Sülldorf. Auf interessante Weise hatte sie das Warten verglichen: ihr Warten als Jägerfrau zuhause auf den jagenden Ehemann, das Warten des Jägers auf Anblick und ggf. Beute, auf den kommenden Morgen und Abend - und unser aller Warten und Erwarten zu Weihnachten, das über Geschenke und Festessen weit hinausgeht. Eine stimmungsvoll adventlich geschmückte Kirche harmonierte perfekt mit der Musik des Jagdhorncorps Hamburg- Niendorf, das wie auch in den Vorjahren wieder dabei war. Diesmal allerdings ergänzt durch den Kirchen-Bläserchor der Sülldorf-Iserbrooker  Gemeinde, der die Begleitung der Lieder erstmalig übernommen hatte. Die buntgewürfelte Gemeinde aus örtlichen Kirchenbesuchern, Jägern und jagdlich Interessierten aus dem ganzen Hamburger Westen hat es genossen und sich von der Handvoll  geräuschvoller Jagdgegner der „animal liberation front“ nicht stören lassen, hatte doch die Polizei schon im Vorfeld mit dem Verbot von Megaphonen für eine deutliche Lärmreduzierung gesorgt.

Anschließend fand der Sülldorfer Jägertag seine Fortsetzung im Gemeindehaus: die Gemeindejugend servierte Wildbratwurst, Bier und andere Getränke und Claudia Sültemeier vom Jägerlehrhof Wendland setzte sich in ihrem Vortrag mit der Frage auseinander, ob Frauen anders jagen als Männer, ob sie andere Motivationen mitbringen zur Jägerausbildung. Denn inzwischen sind dort in ihrer Schule die Frauen mit ca. 25-45% der Teilnehmenden keine kleine Minderheit mehr. Am Ende blieb die Frage offen. Sültemeier: „Frauen machen die Jägerprüfung, weil sie jagen wollen, nicht mehr und nicht weniger“. Die Zuhörer/innen erlebten eine passionierte Jägerin live, die mit ihrem Charisma überzeugte und vielleicht den einen oder die andere dem Jagdschein ein Stück näher brachte. Jedenfalls war am Ende das ausgelegte Info-Material bis auf das letzte Blatt vergriffen.

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